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Kleine Auszeit von der Unterkunft an der Stephanusschule

An der Stephanusschule können Flüchtlingskinder spielen, die Mütter erhalten Deutschunterricht. Mit Senioren arbeiten die Schüler der Krefelder Stephanusschule schon seit mehreren Jahren. Nun organisiert Lehrerin Friederike Büskens eine neue Gruppe, die Kinder aus einer Flüchtlingunterkunft zum Spielen einlädt.

Erwarttungvoll stehen die fünf Schüler vor der Mensa der Stephanusschule. Jeden Moment soll die Gruppe aus der nahegelenen Glockenspitzhalle ankommen. Die 14-Jährigen überlegen: „Wir könnten sie vielleicht nach ihren Hobbys fragen.“ Sie sind zuversichtlich, dass sie schnell mit den Gästen in Kontakt kommen werden. Dafür haben sie einige Spiele zusammengetragen, vor allem solche, die man schnell und ohne viele Worte erklären kann. Auch Malsachenliegen bereit, und später werden sie noch in der Turnhalle oder auf dem Hof Fußball spielen. „Das mögen fastalle“, weiß Justin. Er hatte schon im Jugendzentrum „Türmchen“in Krefeld-Hüls mit jugendlichen Flüchtlinge zutun. „Zuerst hatten wir ein bisschen Anhst, weil sie schon größer waren“, berichtet er. Dann seien sie auf die Neuen zugegangen und hätten schnell gemerkt, dass sie prima miteinander zurechtkommen. Weronika und Nina haben zwar ausländische Kinder in der Klasse, zu zur Flüchtlingen aber noch keinen näheren Kontakt, obwohl es schon 53  an der Stephanusschule gibt.

Sprachföderung ist mit dem Spielen verbundenRoblox Hack No Survey No Download

„DAZ-Kinder“ werden die Schüler der Auffangklasse im Schulbetrien genannt – die Abkürzung für „Deutsch als Zweitsprache“. Vier Stunden täglich lernen sie Deutsch, dann folgen zwei Stunden im intergrierten Unterricht. „Besonders gut sind sie in Mathe“, sagt der Schulleiter Uwe Engelbrecht. Schlißlich sind bei uns verwendeten Ziffern den arabischen sehr änlich. Endlich tut sich etwas auf den Gang: Zehn Mütter und rund 20 Kinder kommen mit ehrenamtlichen Betreuerinnen in den Raum. Ein wenig unsicher sehen sie sich um. “ So Kleine sind das!“ , wunder sich die Schüler. Koordinatorin Friederike Büskens stimmt mit ihnen den Einsatzplan ab. Eine Dolmetscherin erklät den Müttern, wie der Nachmittag verlaufen soll: Eine Deutschlehrerin wird mit den Erwachsenen lernen, während die Kinder beschäftigt sind. Schnell verteilen sie sich auf die Tischen des gegeüberligenden Raumes, in dem die Kugelbahn ebensolockt wie Puzzle und Memory. „Huete sollen sie vor allem eine Abwechslung haben von ihrere bewegten Unterbringung“ , sagt Büskens. In den folgenden Wochen werden auch die Kinder nebenbei eine Sprachförederung erhalten. Da die Belegung in der Glockenspitzhalle künftigt weniger oft wechselt hofft Büskensauf eine kontinuierliche Arbeit. Die erleichtert den Flüchtlingen die Eingewöhnung. Gleichzeitig erleben die Schüler, wie sinn voll ihr sozialer Einsatz ist.

KIinder spielen mit Kindern

Kinder spielen mit Kindern

(ein Bericht aus der Kirchenzeitung von Frau Rigina Kraus)